Darum startuphafen.sh
Du fragst: Warum startuphafen.sh? Wir sagen: Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?!
Deine eigene Firma zu gründen, ist eine aufregende Zeit, in der viele neue Herausforderungen und Aufgaben auf dich zukommen, inklusive einiger bürokratischer Hürden. Genau die bauen wir mit unserem Portal für dich ab! Damit du dich voll und ganz auf deine Geschäftsidee konzentrieren kannst, kostet es dich bei uns nur 10 Minuten, um dein Unternehmen, z. B. als Soloselbständiger, beim zuständigen Finanz- und Gewerbeamt anzumelden.
Diese Vorteile hat startuphafen.sh für dich:
- Schnell: Du hinterlegst einmal deine Daten (Once-only-Prinzip), statt von Amt zu Amt zu laufen.
- Simpel: Du wirst intuitiv durch die erforderlichen Schritte geführt.
- Hilfsbereit: Unsere Lotsen in den Gründungszentren sind bei Bedarf jederzeit für dich da.
- Seriös: startuphafen.sh ist das offizielle Gründungsportal für Schleswig-Holstein.
- Rechtssicher: Du kannst bei deiner Onlineanmeldung keinen formalen Fehler begehen.
- Datensicher: Alle deine Daten sind bei uns gut geschützt und nicht von Unbefugten abrufbar.
- Kostenlos: Für die Nutzung von startuphafen.sh fallen keinerlei Gebühren bei dir an.
Und vor allem:
100 % digital: Der komplette Gründungsprozess verläuft online, ohne Medienbruch am Ende – das unterscheidet uns von anderen Anbietern
Was ist startuphafen.sh?
Startuphafen.sh ist ein digitaler One-Stop-Shop für Gründung und Unternehmensnachfolge und hat das Ziel, Prozesse möglichst zu vereinfachen, zu digitalisieren und zu beschleunigen. Für die Nutzung benötigt der Gründende die BndID als zentrales Nutzerkonto. Durch die Nutzung bestehender Standards in der Verwaltung ist startuphafen.sh in ganz SH und auch darüber hinaus einsetzbar
Was sind die Mehrwerte für Gründende und Nachfolger:innen?
Einfach, schnell, komplett digital: Unternehmensgründung – und in der nächsten Ausbaustufe ab Mitte 2026 auch die Gründung von Kapitalgesellschaften inklusive digitalem Notartermin per Videokonferenz – kann ohne Medienbrüche über eine zentrale Plattform angestoßen werden.
„Im startuphafen.sh strandet niemand“: Wer sein Vorhaben in wenigen Minuten online rechtlich auf den Weg bringt, kann bei Fragen jederzeit auf persönliche Begleitung durch sogenannte Gründungslotsen in der Region zurückgreifen.
Nachfolge als echte Option: Neben der Neugründung rückt die Übernahme bestehender, wirtschaftlich gesunder Betriebe in den Fokus – ein KI-gestütztes Matching macht passende Nachfolgeoptionen sichtbar, ohne dass Nutzende selbst in diversen Einzeldatenbanken recherchieren müssen.
Mehr Orientierung, weniger Suchaufwand: startuphafen.sh bündelt kuratierte Inhalte, regionale Angebote, Erklärvideo und Beratungsstrukturen und ergänzt sie mit einem KI-Chatbot, der auf geprüfte Wissensquellen zugreift (europäisches LLM auf Telekom Servern).
Was sind die Mehrwerte für Wirtschaft, Verwaltung und Standort?
Digitale Souveränität statt Insellösung: Durch die konsequente Nutzung der BundID, des Servicekonto SH, Elster sowie der OZG-Cloud fügt sich startuphafen.sh in bestehende föderale Infrastrukturen ein. Die Weiterentwicklung in eine zukunftsweisende XRoad Architektur ist ebenfalls mit vorgesehen. Startuphafen.sh wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Basis einer deutschlandweiten Lösung sein, Schleswig-Holstein wird somit Vorreiter und früher Nutzer für ein bundesweites Angebot.
Ergänzung statt Doppelung: Die bestehenden Möglichkeiten der Nutzer, sich über das Bürgerkonto anzumelden, bleibt erhalten und wird um den nutzerzentrierten startuphafen.sh ergänzt. Der Kombi-Antrag mit dem Finanzamt bietet einen zusätzlichen Nutzen für die Gründenden.
Stärkung regionaler Netzwerke: Die Plattform ersetzt lokale Netzwerke nicht, sondern macht sie sichtbarer und besser erreichbar, etwas IHK; Handwerkskammern, Business Angels, Gründungszentren, Investitionsbank und Unternehmerverbände.
Effizienzgewinn in der Verwaltung: Unterstützung von standardisierten Prozessen, Schnittstellen, End-to-End-Digitalisierungen zur Verringerung von Medienbrüchen. Zudem Ersparnis von Ressourcen bei Gewerbe- Steuer- und Meldesachverhalten durch geringere Fehler im Antragsverfahren.
Wie sieht die technische Architektur des startuphafen.sh aus?
Architektur: Moderne Webanwendung auf Basis von Angular (Frontend), TypeScript, Node.js und PostgreSQL, betrieben in containerisierten Umgebungen (Docker) mit perspektivischer Kubernetes-Skalierung, langfristig auch auf X-Road Basis.
Startuphafen.sh ist konsequent als Open-Source-Projekt unter der GNU General Public License angelegt.
Integration: Anbindung an Bürgerportale, Servicekonto SH, BundID, Elsrer/ERiC und OZG-Cloud über standardisierte Schnittstellen, so dass Daten mehrfach genutzt und medienbruchfrei durchlaufen werden können.
Sicherheit & Barrierefreiheit: Hosting in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland, strenge Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen (u.a. ISO- und BSI-Standards), variable Schriftgrößen, hohe Kontraste, Screenreader-Kompabilität und vollständige Tastaturbedienung.
Wie erfolgt der Roll-Out in Schleswig-Holstein?
Der Roll-Out erfolgt in drei Phasen von West nach Ost über alle Kreise und kreisfreie Städte. Dabei erfolgt jeweils die Vorstellung bei Verwaltung und Politik bis zur Kooperationsvereinbarung.
Um die Wirtschaftsförderungen ebenfalls zu unterstützen und die Region insgesamt attraktiver für Gründer zu machen, aber auch Leistungen der Gründungsberater mit zu vermarkten, erfolgt eine separate Kooperation mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Zeitlich sollen Kreise und Wirtschaftsförderungen jeweils parallel angeschlossen werden.
Nach Zustimmung durch die Kreise werden die Ämter in individuellen Sessions vom Digitalpartner informiert und die Prozesse abgesprochen.
Bis Mitte 2027 sollen alle Kreise, kreisfreien Städte und Wirtschaftsförderungen angeschlossen sein.
Wie ist die Finanzierungsstruktur des startuphafen.sh Projekts?
Das Gesamtprojekt ist von Beginn an auf Solidarität ausgelegt.
Die Grundfinanzierung (Programmierung) hat das Land Schleswig-Holstein über das Digitalisierungsministerium übernommen. Die Betriebskosten sollen in 2026 und 2027 solidarisch von den IHKs, Handwerkskammern, Regionaler Kooperation Westküste, Kreisen und Wirtschaftsförderungsgesellschaften getragen werden.
Unter die Betriebskosten fallen:
- Laufende Betriebsbereitschaft der Plattform (Hosting/ Application Managed Services)
- Serverkosten (Telekom-Server Deutschland)
- IT-Support (Ämter, WiFös und Plattformnutzer)
- Penetrationstests
- Gewährleistung von Sicherheit, Backups und Datenschutz
- Marketing und Roll-Out
- Reporting
- Software-Updates
Für die Zeit ab 2028 werden vom Projektteam in Zusammenarbeit mit dem DigitalHub.SH noch in 2026 2-3 Optionen ausgearbeitet. Es besteht ein klares Commitment, startuphafen.sh auch über den Zeitraum Ende 2027 fortzuführen und sogar weiterzuentwickeln.
Wie werden Gewerbeämter angebunden?
Die OZG-Cloud wird benötigt. Diese ist ein Basisdienst des Landes Schleswig-Holstein und wird allen Kommunen kostenfrei angeboten. In der Regel empfangen Sie heute bereits Anträge mit der OZG-Cloud aus bekannten Antragsverfahren. Mit der Verbindung von Startuphafen und Ihrer OZG-Cloud empfangen Sie Unternehmensgründungen in Ihrer vertrauten Umgebung, als wären sie über die bekannten Antragsverfahren aufgegeben worden.
Hier siehst du wie´s geht.

